Grunderwerbsteuer Immobilien

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Steuer, die auf den Umsatz von inländischen Grundstücken, Wohnungseigentum, Erbbaurechten und Gebäuden auf fremden Grund und Boden erhoben wird. Grunderwerbsteuer wird beim Kauf, Tausch, Erbschaft und Schenkung fällig. Momentan beträgt der Steuersatz von 3,5 % (Berlin, Hamburg und Bremen bis zu 6,0 %) des Kaufpreises. Die Grunderwerbsteuer wird beim Neubau generell nur für das Grundstück fällig.

Ist der Neubau einer Immobilie geplant, gestaltet sich die Berechnung der Grunderwerbsteuer deutlich komplizierter als beim Kauf. Der Volksmund rät häufig zu einer Trennung zwischen dem Erwerb des Grundstücks und der Planung und Erstellung der Immobilie. In diesem Fall werden lediglich Grunderwerbsteuern in Höhe des Preises für das Grundstück fällig. Allerdings ist hierbei sehr wichtig, dass für die Steuerbehörden kein direkter Zusammenhang zwischen dem Verkäufer des Grundstücks und der Baufirma besteht. Ist dagegen offensichtlich, dass dem Grundstückserwerber durch Zeitungsinserate, Prospekte oder auf andere Weise ein bautechnisch und finanziell bis annähernd zur Baureife vorgeplantes Gebäude auf einem bestimmten Grundstück zu einem im Wesentlichen festen Preis angeboten wird und er dieses Angebot nur als Ganzes annehmen kann, werden auch Planung und Erstellung durch die Grunderwerbsteuer belastet.
Wir bringen die Problematik folgendermaßen auf den Punkt: „Nur wenn es sich bei Grundstück und Bau um unterschiedliche Vertragspartner handelt und der Kauf des Grundstücks und die Bebauung nicht Teil eines einheitlichen Plans sind, steht der ausschließlichen Besteuerung des Grundstücks nichts mehr im Wege.“